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Neue Börse Zürich

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Adresse
Selnaustrasse 30, 8001 Zürich, Suisse
Année
2018
Client
EF Education First
Architekt
Stücheli Architekten Zürich

Seit der Eröffnung der „Neuen Börse“ als Hauptsitz der Börse SIX Swiss Exchange im Jahr 1992 ist ihr Name nicht nur in Zürich geläufig – und er besteht dank des markanten, (börsen-)ringförmigen Gebäudezugangs noch immer. Und das, obwohl zum Jahreswechsel 2018/19 der Sprachreiseanbieter EF Education First das Gebäude als neue Hauptniederlassung bezogen hat. Seither bestimmen Sprachen nicht nur das Tagesgeschäft in der Neuen Börse, auch die Innenarchitektur des Gebäudes artikuliert sich anders: Im Zuge der umfassenden Sanierungsarbeiten hat es sich in ein modernes Verwaltungsgebäude inklusive Open-Space-Offices mit viel Platz für Kreativität und Kommunikation verwandelt. Eine Vielzahl an Sonderlösungen aus verschiedenen Materialien gibt dem Projekt von der Planung über die Umsetzung bis hin zur aktuellen Nutzung einen besonderen Charakter.

Den früheren Börsenring ersetzt heute ein rund 80 Meter langes Atrium. Eingerahmt wird dieses an vier Seiten von einer eigens konstruierten, brandschutzgeprüften Glasfassade, die sich über zwei Stockwerke nach oben zieht.
Gleitet der Blick die Innenfassade entlang, empor zu ihrem höchsten Punkt, nimmt eine rasterförmige Kassettendecke aus Beton die Aufmerksamkeit in Anspruch. Ihr geschlossenes Raster wird von 18 integrierten Dachfenstern unterbrochen.

An der massiven Stahl-Beton-Decke montierte Lindner mit Sonderanschlüssen Einhängedecken sowie projektbezogene Unterzugs-Segeldecken, die die Decke im Atrium sowie im gesamten Gebäude ergänzen und zum Teil auch thermische und akustische Funktionen übernehmen. Dabei sorgt z. B. Melaminharzschaum zwischen der Beton-Rohdecke und den Deckenelementen zusätzlich für bessere Akustik, während Quer-Aussteifungen die Erdbebensicherung unterstützen. Geht der Blick wieder nach unten, streift das Auge unterschiedliche Bodenbeläge: Insgesamt wurden 13.600 m² Lindner Doppel- und Hohlbodensysteme mit Textilbelägen, Parkett- und Linoleum-Belag ausgestattet. Bewegt man sich vom Atrium zu den Büroflächen, unterteilen Glastrennwände – transparent und dennoch den hohen Sicherheits- und Brandschutzstandards entsprechend – die unterschiedlichen Räume. Der Managementbereich und besonders schalldichte Besprechungsräume wurden mit doppeltverglasten Trennwandsystemen und Schallschutztüren mit umlaufendem Aluminium-Rohrrahmen abgetrennt. Großzügige Open-Space-Bereiche unterstützen den kommunikativen Betrieb im Großteil des Gebäudes. Wenn aber Rückzugsmöglichkeiten gefragt sind, helfen 14 baugleiche Lindner Cubes duo.

Die autarken Raum-in-Raum-Systeme teilen sich wiederum in drei Bereiche: Neben Garderoben sind hier auch die Kopierstationen untergebracht, sodass sich die Lärmbelästigung durch die Geräte deutlich reduziert. In ihrer Hauptfunktion dienen die Cubes als zusätzliche Besprechungsräume in einer akustisch abgeschirmten Atmosphäre. Dabei schaffen Wandbekleidungen aus Seekieferfurnier eine optisch warme Umgebung, während integrierte Kühldecken, Lüftungs- und Lichtsysteme für eine optimale Temperatur und für Helligkeit sorgen. Eine schwarzblaue Wendeltreppe aus Vollstahl führt schließlich vom UG bis zur Cafeteria mit Dachgarten im 2. OG und bietet einen Ausblick auf den alten Botanischen Garten. Die Wohlfühlatmosphäre komplettieren ein vollständig ausgestattetes Fitnessstudio, ein Yogaraum, ein Game Room und eine Kindertagesstätte mit Spielplatz. Auch in der Außenansicht legte man viel Wert auf Details und ein harmonisches Erscheinungsbild, so führt die Edelstahldecke im Eingangsbereich und an den rundführenden Balkonen die Fugen des Natursteins der Fassade weiter.

Die Schweizer Niederlassung der Lindner Group übernahm nahezu den gesamten Innenausbau inklusive Projektkoordinierung und Montage. Der Ausbau konnte dank Lean Construction Management innerhalb nur eines Jahres umgesetzt werden. Kreislauffähige Systeme sorgen nun für eine gesündere und nachhaltige Arbeitsatmosphäre und für revisionierbare Raumkonzepte mit Wohlfühlcharakter.

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